Reinhard Bütikofer (wiedergewählt)

Regionale Zuständigkeit

Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen

Grundlage sind die Abstimmungsaufzeichnungen der Jahre 2014-2019 im Europäischen Parlament. Mehr dazu unter: Ranking

Von 2009-2014 wurde das Abstimmungsverhalten von Reinhard Bütikofer mit „sehr gut“ bewertet.

Kontakt

Adresse in Brüssel:
Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
08G306
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
Tel: 0032 228 4 – 5816
Fax: 0032 228 4 – 9816

Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
Bât. Louise Weiss
T05064
Allée du Printemps-B.P. 1024/F
F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 – 5816
Fax: 0033 388 17 – 9816

Adresse in Deutschland:
Regionalbüro Mecklenburg-Vorpommern
Gaußstraße 5
19055 Schwerin
Tel.:  +49 385 7420 9989
Fax: +49  385 5574 229

E-Mail, Websites und Socials

Homepage von Reinhard BütikoferReinhard Bütikofer auf Abgeordnetenwatch.de

Zur Person

Abstimmungsverhalten von Reinhard Bütikofer auf VoteWatch (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)

Fraktion:

Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz (GREENS / EFA)

Ausschüsse:

Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten, Mitglied der Delegation für die Beziehungen zur Volksrepublik China, Stellvertreter im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, Stellvertreter im Unterausschuss Menschenrechte, Stellvertreter im Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung

Lebenslauf:

  • geboren 1953
  • Studium der Philosophie und Geschichte in Heidelberg
  • seit 1984 Mitglied von Bündnis 90/ Die Grünen
  • 1984 – 1988 Stadtrat in Heidelberg
  • 1988 – 1996 Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, finanzpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen
  • 1997 – 1998 Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg
  • 1998 – 2002 Politischer Geschäftsführer im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen
  • 1999 – 2002 Vorsitzender der Grundsatzprogrammkommission von Bündnis 90/Die Grünen
  • 2002 – 2008 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen
  • seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • seit 2012 Co-Vorsitzender der europäischen Grünen

Weitere Aktivitäten:

  • Mitglied des NABU
  • Mitglied des Europa/Transatlantik-Beirats der Böll-Stiftung
  • Mitglied des Deutsch-Chinesischen Dialog Forums
  • Mitglied der Europäischen Grünen Stiftung

Mai 2019: Der Deutsche Naturschutzring möchte mit seiner Europawahlkampagne #natürlichEuropa die rund 11 Millionen Menschen in seinen Mitgliedsverbänden erreichen und für eine starke und proeuropäische Wahlbeteiligung mobilisieren. Wir haben Mitgliedern des EU-Parlaments, die erneut kandidieren, die Gelegenheit gegeben, aus ihrer Tätigkeit in umweltbezogenen Ausschüssen zu berichten und ihre Pläne für die kommende Legislatur vorzustellen. Von 22 angeschriebenen MdEPs haben 9 geantwortet. Hier die Antworten von Reinhard Bütikofer:

Wir schreiben die Sternzeit 2019. Das Raumschiff Europa fliegt durch populistische Turbulenzen, ökonomische und weltpolitische Konflikte und überstrapaziert die planetaren Grenzen. Was waren für Sie persönlich Ihre europäischen Sternstunden und was der heftigste Kometeneinschlag in der vergangenen Legislaturperiode?

„Ich hoffe, die im folgenden genannten ‚Sternstunden‘ erweisen sich nicht als Sternschnuppen: Die EU fängt an, Ernst zu machen mit dem Verbot von Plastikmüll; Bayer muss die geheimen Glyphosat-Studien publizieren; Whistleblower werden EU-weit besser geschützt; die EU hat sich mehrfach getraut, gegen große Konzerne vorzugehen, wenn diese gegen die europäischen Standards verstoßen: Apple (Steuer), Google (Wettbewerbsverstöße) und Gazprom (Nord Stream 2); Kommission und Parlament nehmen den Kampf um die Rechtsstaatlichkeit auf, auch in den eigenen Reihen (Ungarn; Polen; Rumänien); TTIP wurde beerdigt; das Europäische Parlament spricht sich entschieden für das Verbot von Killer-Robotern aus.
Der heftigste Kometeneinschlag: Das Brexit-Referendum, das letztlich nur mit einem großen Maß nationaler Borniertheit zu erklären ist, bedeutet eine schwere Niederlage für die europäische Sache.“

Was müsste sich aus Ihrer Sicht im nächsten Parlament für ein wirklich ökologisches, nachhaltiges und soziales Europa in Lichtgeschwindigkeit ändern?

„Wir weigern uns zu versprechen, dass sich im nächsten Parlament alles ganz fundamental und dazu in Lichtgeschwindigkeit ändern könnte. Aber wir können versprechen, durch das Wahlergebnis voraussichtlich gestärkt, mit jeder Faser für die nötige Transformation kämpfen werden. Wie weit wir dabei kommen, hängt nicht zuletzt daran, wie sehr sich die Bürgerinnen und Bürger selbst einmischen. Besonders wichtig ist uns, dass die voraussichtlich größten Fraktionen bereit sind, von ihrer bisher geübten bloßen Verteidigung des Status Quo abzulassen. Das gilt insbesondere für die Energie- und Klimapolitik, in der etwa die Christdemokraten in den letzten fünf Jahren noch weniger veränderungswillig waren als manche Populisten. Da Druck zu machen wird eines unserer vornehmsten Ziele sein.“

Für welche umweltbezogenen Themen stehen Sie und sollten deshalb wieder in die neue Crew im Raumschiff Europa gewählt werden?

„Wir stehen für eine ökologische und soziale Erneuerung unserer Wirtschaft im Sinne eines Green New Deal. Wir stehen für die Agrarwende und die Verkehrswende. Wir sind im Europäischen Parlament von allen Fraktionen bisher und auch künftig die verlässlichste Bank bei allen ökologischen Themen.“