Markus Ferber

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Grundlage sind die Abstimmungsaufzeichnungen der Jahre 2009-2014 im Europäischen Parlament.

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Umweltcheck in drei Fragen

[Antworten aus der Legislaturperiode 2009-2014]

1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?

Die größte Herausforderung ist ganz klar der Klimawandel und mit welchen Maßnahmen wir ihm begegnen. Die Klimaveränderungen treffen Mensch und Natur gleichermaßen. Die EU muss in Sachen Klimaschutz weltweit eine Vorreiterrolle einnehmen. So wurde bereits während der deutschen Ratspräsidentschaft 2007 beschlossen, bis zum Jahre 2020 jeweils den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen um 20% zu senken und gleichzeitig den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20% am Gesamtverbrauch zu erhöhen. Aus umweltpolitischer Sicht müssen wir bei allen Maßnahmen darauf achten, dass diese nicht nur nachhaltig sind, sondern auch zum Schutz der biologischen Vielfalt beitragen.

2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?

Der Klimawandel ist eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Die Politik, Umwelt- und Naturschutzverbände, die Wirtschaft sowie die Wissenschaft und darüber hinaus auch die Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, mit gemeinsamen Kraftanstrengungen sich diesen Herausforderungen zu stellen. Zu diesem Zweck wurde etwa die bayerische Klima-Allianz ins Leben gerufen. Zusammen mit ihren Partnern, hat sich die bayerische Landesregierung ehrgeizige Ziele gesteckt. Hierzu zählen neben Energiesparmaßnahmen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Ausbau zur Erschließung erneuerbarer Energien. Diesem Klimabündnis haben sich neben der Politik, auch der Bund Naturschutz in Bayern sowie der Landesbund für Vogelschutz angeschlossen. Meiner Meinung nach birgt diese Initiative viele Möglichkeiten für eine gute und vor allem für den Umweltschutz gewinnbringende Zusammenarbeit.

3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?

Umwelt- und Naturschutz beginnt schon im Kleinen. Jeder kann seinen Beitrag leisten, in dem er respektvoll mit der Natur und den Ressourcen umgeht. Aber in meinen Augen brauchen wir auch eine schlüssige, vorausschauende und vor allem nachhaltige Klimaschutzpolitik. Zu diesem Zweck bedarf es einer engen Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Maßnahmen, die jedoch von unserer Wirtschaft und Industrie Vorgaben verlangen, die den eben genannten Besonderheiten widersprechen und gegebenenfalls zu Lasten von Arbeitsplätzen gehen, lehne ich ab.

Ich denke, der bayerische Umweltpakt spiegelt hierfür einen guten Rahmen wieder, um eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik zu erreichen. Dieser Pakt sieht eine Verwirklichung des Klimaschutzes auf Basis von Freiwilligkeit und Eigenverantwortung vor. Des Weiteren sollen Unternehmen aber auch im Bereich der Entbürokratisierung ermuntert werden, klimaschonend zu handeln.

Zur Person

Abstimmungsverhalten von Markus Ferber auf VoteWatch (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)

Fraktion:

Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (EPP)

Ausschüsse:

Stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu Südafrika Stellvertreter im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr, Stellvertreter der Delegation für die Beziehungen zur Föderativen Republik Brasilien, Stellvertreter der Delegation für die Beziehungen zu den Ländern des Mercosur, Stellvertreter der Delegation in der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika

Lebenslauf:

  • geboren am 15. Januar 1965 in Augsburg
  • 1984 – 1985 Grundwehrdienst in Pinneberg und Klosterlechfeld
  • seit 1983 Mitglied der CSU
  • 1985 – 1990 Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität München, Abschluss Diplom-Ingenieur
  • 1990 – 1992 Entwicklungsingenieur im Bereich Mikroelektronik bei der Siemens AG München
  • 1990 – 1994 Bezirksvorsitzender der Jungen Union Schwaben
  • 1992 – 1994 Vertriebsingenieur für Export im Bereich Umwelttechnik bei der Pfister GmbH Augsburg
  • seit Juni 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • 1994 – 1999 Sprecher der Jungen Gruppe der Fraktion der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament
  • 1996 – 1999 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament
  • seit 1999 Mitglied im Vorstand der CSU
  • 1999 – 2014 Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament
  • 1999 – 2005 Kreisvorsitzender der CSU im Landkreis Augsburg
  • seit 2000 Landesvorsitzender Europa-Union Bayern
  • seit 2005 Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben
  • 2005 – 2014 Präsidiumsmitglied der CSU
  • seit 2013 Sprecher des Parlamentskreis Mittelstand im Europäischen Parlament
  • seit 2014 stellvertretender Vorsitzender im Ausschuss für Wirtschaft und Währung im europäischen Parlament