Jens Gieseke (wiedergewählt)

Regionale Zuständigkeit

Niedersachsen

Ranking sehr schlecht

Grundlage sind die Abstimmungsaufzeichnungen der Jahre 2014-2019 im Europäischen Parlament. Mehr dazu unter: Ranking

Kontakt

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Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
15E210
60, rue Wiertz / Wiertzstraat 60
B-1047 Bruxelles/Brussel
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Fax: 0032 228 4 – 9556

Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
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T10004
1, avenue du Président Robert Schuman
CS 91024
F-67070 Strasbourg Cedex
Tel: 0033 388 17 – 55560033
Fax: 0033 388 17 – 9556

Adresse in Deutschland:
Europa- und Wahlkreisbüro
Hauptkanal links 42
26871 Papenburg
Tel: 04961 9820999
Fax: 04961 9820990

E-Mail, Websites und Socials

Jens Gieseke auf Abgeordnetenwatch.deHomepage von Jens Gieseke

Umweltcheck in drei Fragen

Hier finden Sie die Antworten der CDU.

Zur Person:

Abstimmungsverhalten von Jens Giesecke auf VoteWatch

Fraktion:

Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten)

Ausschüsse:

Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit,

Stellvertreter im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Stellvertreter im Fischereiausschuss

Lebenslauf:

  • geboren am 18.05.1964
  • Oktober 1992 – Juni 1994
    Universität Osnabrück – Juristische Fakultät
    Wirtschaftswissenschaftlicher Schwerpunkt
  • September 1995 – Januar 1998
    Universität Freiburg – Juristische Fakultät
    Europarecht und Völkerrecht
    1. Juristisches Staatsexamen 1998
  • Januar 1998 – Juli 1999
    Europäisches Parlament Straßburg
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter
  • 1999 – 2001
    OLG Düsseldorf
    Juristisches Referendariat – 2. Staatsexamen
  • September 2001 – Februar 2005
    Europäisches Parlament
    Parlamentarischer Assistent
  • Februar 2005 – Juni 2014
    Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV)
    Leiter des EU-Verbindungsbüros in Brüssel
  • Seit 2014 Mitglied im Europäischen Parlament

Mai 2019: Der Deutsche Naturschutzring möchte mit seiner Europawahlkampagne #natürlichEuropa die rund 11 Millionen Menschen in seinen Mitgliedsverbänden erreichen und für eine starke und proeuropäische Wahlbeteiligung mobilisieren. Wir haben Mitgliedern des EU-Parlaments, die erneut kandidieren, die Gelegenheit gegeben, aus ihrer Tätigkeit in umweltbezogenen Ausschüssen zu berichten und ihre Pläne für die kommende Legislatur vorzustellen. Von 22 angeschriebenen MdEPs haben 9 geantwortet. Hier die Antworten von Jens Gieseke:

Wir schreiben die Sternzeit 2019. Das Raumschiff Europa fliegt durch populistische Turbulenzen, ökonomische und weltpolitische Konflikte und überstrapaziert die planetaren Grenzen. Was waren für Sie persönlich Ihre europäischen Sternstunden und was der heftigste Kometeneinschlag in der vergangenen Legislaturperiode?

„Eine europäische Sternstunde war mich das European Youth Event im Juni 2018. Wie sich die über 9.000 Jugendlichen mit einer Vielfalt von Ideen eingebracht haben, um Europa noch besser zu machen, war sehr beeindruckend. An diese Tage denke ich sehr gerne zurück. Sie motivieren mich jedes Mal auf´s Neue, mich für eine starke Zukunft Europas einzusetzen. Im Kontrast dazu war das Austrittsvotum der Briten vom 23. Juni 2016 eine starke Erschütterung in Europa, dessen Konsequenzen wir heute spüren. Zusätzlich zu dieser riesigen Fehlentscheidung hetzen Populisten von rechts und links gegen das europäische Projekt. Deshalb ist es umso wichtiger, ein starkes Zeichen bei der nächsten Europawahl zu senden!“

Was müsste sich aus Ihrer Sicht im nächsten Parlament für ein wirklich ökologisches, nachhaltiges und soziales Europa in Lichtgeschwindigkeit ändern?

„Beispielsweise durch das Verbot von einigen Plastikwegwerfprodukten haben wir gezeigt, dass wir es mit dem Schutz der Umwelt ernst meinen. Wir sind auf einem guten Weg, müssen hier aber noch besser werden. Maßgeblich wird dafür in den nächsten Jahren die Umsetzung des Pariser Klimavertrages sein. Dabei setzte ich auf technologieneutrale Lösungen, die Europa zum Beispiel durch Innovationsfonds gezielt fördern kann. Nicht Verbote, sondern neue Technologien werden eine nachhaltige Verbesserung der ökologischen Bilanz sicherstellen. Anreize statt Verbote, Innovation statt Stillstand ist die Devise. Ansonsten laufen wir Gefahr, Arbeitsplätze zu exportieren.“

Für welche umweltbezogenen Themen stehen Sie und sollten deshalb wieder in die neue Crew im Raumschiff Europa gewählt werden?

„Im nächsten Parlament möchte ich mich weiter für die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie einsetzen. Zum Beispiel müssen wir die Mobilität der Zukunft gestalten. Und das müssen wir ohne Ideologie tun. Wenn wir die Emissionen von der Straße ins Kraftwerk verlagern, ist nichts gewonnen. Wir müssen kreativ Technologiepotential nutzen und innovativ sein: E-Fuels, Wasserstoffbrennzellen, aber auch der Verbrenner kann mit heutiger Technologie mittelfristig eine gute Alternative sein.
Ich setze mich jeden Tag dafür ein, dass Brüssel eben nicht als Raumschiff, sondern als pragmatischer Gesetzgeber wahrgenommen wird.“