Petra Kammerevert

Regionale Zuständigkeit

Nordrhein-Westfalen

Grundlage sind die Abstimmungsaufzeichnungen der Jahre 2009-2014 im Europäischen Parlament.

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Umweltcheck in drei Fragen

[Antworten aus der Legislaturperiode 2009-2014]

1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?

Die größte Herausforderung in der laufenden Legislaturperiode wird auch weiterhin die Bekämpfung des Klimawandels sein. Dabei geht es besonders um die tatsächliche Umsetzung der Nach-Kyoto-Verpflichtungen der EU. Für Deutschland gilt: am Ausstieg aus der Atomenergie muss festgehalten werden!

2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?

Die SPD fühlt sich schon aus ihrer historischen Erfahrung heraus dem demokratischen Engagement der Menschen in den Gewerkschaften, den Friedens-, Frauen-, Umwelt-, Bürgerrechts-, Eine-Welt- und globalisierungskritischen Bewegungen und Netzwerken verbunden. Das haben wir ausdrücklich auch in unserem Hamburger Programm festgehalten. Umweltverschmutzung und Klimawandel machen nicht vor Grenzen halt. Wir werden daher nur eine Chance haben, wenn wir gemeinsam in Europa gegensteuern. Europa muß Vorreiter bei der Entwicklung von Umwelttechnologien sein und seine Kräfte entsprechend bündeln. Europäische Dachorganisationen der Umweltverbände wie die Friends of the Earth oder die EU-Koordinierungsstelle des DNR sind dbaei sinnvoll und hilfreich, um ihre Erfahrungen, ihr Knowhow und ihre Netzwerke in den Prozess der europäischen Gesetzesvorhaben einzubringen.

3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?

Da mein politischer und privater Lebensmittelpunkt in Düsseldorf liegt, habe ich mich mit der SPD-Düsseldorf immer für nachhaltige Entwicklung und für eine moderne Energiepolitik vor Ort eingesetzt. Düsseldorf soll zur Modellstadt für nachhaltige Energieversorgung werden. Hierzu ist es erforderlich, die der Nutzung von Solarenergie, von Kraft-Wärme-Kopplung, Erwärme und Geothermie auszubauen. Hohe Prirität muß darüber hinaus die energetische und ökologische Modernisierung von Gebäuden (Schulen, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Verwaltungsgebäude, etc.)haben. Ich bin sicher, dass sich meine SPD-Kolleginnen und Kollegen im Rat der Stadt Düsseldorf auch weiterhin mit Nachdruck hierfür einsetzen werden.

Zur Person

Abstimmungsverhalten von Petra Kammervert auf VoteWatch (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)

Fraktion:

Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten (S&D)

Ausschüsse:

Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung, Mitglied der Delegation für den Parlamentarischen Stabilitäts- und Assoziationsausschuss EU-Montenegro, Stellvertreterin im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres, Stellvertreterin der Delegation für den Parlamentarischen Stabilitäts- und Assoziationsausschuss EU-Albanien

Lebenslauf:

  • geboren am 1.6.1966 in Duisburg
  • 1985 Abitur
  • Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität-Gesamthochschule Duisburg
  • seit 1984 Mitglied der SPD
  • 1992 Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftlerin
  • seit 1992 – 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin einer Europaabgeordneten
  • seit 1997 Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes Düsseldorf
  • seit 1999 Ratsmitglied in Düsseldorf
  • 2002- 2009 Referentin in der ARD-Programmdirektion
  • seit 2011 Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Düsseldorf
  • seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • 2004 – 2012 Mitglied im Vorstand der SPD Region Niederrhein
  • seit 2009 Mitglied im Präsidium der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand
  • seit 2012 Mitglied im Landesvorstand der NRWSPD

Weitere Aktivitäten:

  • seit Dezember 2009 Mitglied im WDR-Rundfunkrat
  • seit Oktober 2010 Vorsitzende des WDR-Programmausschusses