Markus Pieper (wiedergewählt)

Regionale Zuständigkeit

Nordrhein-Westfalen

Ranking sehr schlecht

Grundlage sind die Abstimmungsaufzeichnungen der Jahre 2014-2019 im Europäischen Parlament. Mehr dazu unter: Ranking

Von 2009-2014 wurde das Abstimmungsverhalten von Markus Pieper mit „schlecht“ bewertet.

Kontakt

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Europäisches Parlament
Bât. Altiero Spinelli
15 E 103
60, rue Wiertz
B-1047 Brüssel
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Fax: 0032 228 4 9305

Adresse in Straßburg:
Europäisches Parlament
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LOW T10 008
F-67070 Straßburg
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Fax: +33.3881.793 05

Adresse in Deutschland:
CDU Europabüro
Mauritzstraße 4-6
48143 Münster
Tel: 0251 418 4241
Fax: 0251 418 4242
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E-Mail, Websites und Socials

Homepage von Markus PieperMarkus Pieper auf Abgeordnetenwatch.de

Umweltcheck in drei Fragen

Hier finden Sie die Antworten der CDU.

Zur Person

Abstimmungsverhalten von Markus Pieper auf VoteWatch (durch einen Klick auf die Politikfelder gelangen Sie direkt zu den einzelnen Dokumenten)

Fraktion:

Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (EPP)

Ausschüsse:

Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr, Stellvertreter im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, Stellvertreter im Haushaltskontrollausschuss

Lebenslauf:

  • geboren 1963 in Hameln
  • Studium der Geographie/Volkswirtschaftslehre/Raumordnung, Universität Hannover, Dr. rer. nat. Dipl.-Geograph
  • 1994 – 2004 Geschäftsführer der IHK Osnabrück
  • 1995 – 2002 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IHK-Wirtschaftsjunioren
  • 1995 – 2005 Lehrbeauftragter der Universität Osnabrück
  • seit 1997 Mitglied der CDU
  • 1998 – 2004 stellv. Vorsitzender des Verbandes für Sicherheit in der Wirtschaft Niedersachsens e.V.
  • 2001 – 2005 Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Lotte
  • seit 2004 kooptiertes Vorstandsmitglied CDU-Kreisvorstand Steinfurt, CDU Vorstand Stadt Münster und CDU Bezirksvorstand Münsterland
  • seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • seit 2004 stv. Vorsitzender des Deutschland- und Europapolitischen Bildungswerkes Nordrhein-Westfalen (DEPB)
  • seit 2009 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für regionale Entwicklung
  • 2010 – 2011 Mitglied im Sonderausschuss zu den politischen Herausforderungen und den Haushaltsmitteln für eine nachhaltige Europäische Union nach 2013

Weitere Aktivitäten:

  • Mitglied der Delegation Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan sowie Tadschikistan, Turkmenistan und Mongolei
  • Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr
  • stv. Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie, im Haushaltskontrollausschuss un in der Delegation für die Beziehungen zu Iran

Mai 2019: Der Deutsche Naturschutzring möchte mit seiner Europawahlkampagne #natürlichEuropa die rund 11 Millionen Menschen in seinen Mitgliedsverbänden erreichen und für eine starke und proeuropäische Wahlbeteiligung mobilisieren. Wir haben Mitgliedern des EU-Parlaments, die erneut kandidieren, die Gelegenheit gegeben, aus ihrer Tätigkeit in umweltbezogenen Ausschüssen zu berichten und ihre Pläne für die kommende Legislatur vorzustellen. Von 22 angeschriebenen MdEPs haben 9 geantwortet. Hier die Antworten von Dr. Markus Pieper:

Wir schreiben die Sternzeit 2019. Das Raumschiff Europa fliegt durch populistische Turbulenzen, ökonomische und weltpolitische Konflikte und überstrapaziert die planetaren Grenzen. Was waren für Sie persönlich Ihre europäischen Sternstunden und was der heftigste Kometeneinschlag in der vergangenen Legislaturperiode?

„Die Sternstunde war für mich die erfolgreich verabschiedete Plastikstrategie der Europäischen Union. Die Vermeidung von Plastikmüll und Einrichtung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft sind eine Wohltat für unsere Umwelt. Auch die EU-Klimabilanz kann sich sehen lassen. Seit 1990 ist unser Sozialprodukt um 53 Prozent gestiegen, gleichzeitig sind die CO2-Emissionen um 23 Prozent zurückgegangen.
Bereits heute haben wir unsere Klimaziele für 2020 in fast allen Bereichen übertroffen. Schon 2014 haben wir eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 Prozent geschafft, genauso wie die 20 Prozent Verminderung des Energieverbrauchs. Ebenso werden wir bis 2020 den Ausbau der Erneuerbaren um 20 Prozent innerhalb Europas erreichen.
Ebenso bin ich sehr zufrieden, dass wir für die Jahre 2030 ambitionierte Klimaschutzziele verabschiedet haben. 40 Prozent weniger CO2-Emissionen, 32.5 Prozent weniger Energieverbrauch und 32 Prozent mehr Erneuerbare – das wollen wir EU-weit erreichen. Das sind starke Ziele, die gleichzeitig die Wirtschaft und Bürger im Auge behalten. Um die Ziele erfolgreich umzusetzen müssen wir alle an einem Strang ziehen – und dürfen die Träger unserer Gesellschaft nicht überfordern.“

Was müsste sich aus Ihrer Sicht im nächsten Parlament für ein wirklich ökologisches, nachhaltiges und soziales Europa in Lichtgeschwindigkeit ändern?

„Für die Zukunft müssen Klimaschutzvorgaben weltweit verbindlicher werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass wir auch beim Thema Plastikvermeidung weitergehen. Eine zweite Verbotswelle von Plastikprodukten ist ein Ansatz, aber genauso konsequent das Verbot des Exports von nicht-recyclingfähigen Abfall in Drittländer. Unserem Plastikverbrauch müssen wir ehrlich ins Gesicht schauen und vor Ort in Europa angehen.“

Für welche umweltbezogenen Themen stehen Sie und sollten deshalb wieder in die neue Crew im Raumschiff Europa gewählt werden?

„Ich stehe für realistische, faktenbasierte Klimaschutzpolitik. Die Analysen der Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen innerhalb Europas, zum Beispiel im Bereich der Energieeinsparungen, studiere ich genau. Dabei bin ich allergisch gegen reine Symbolpolitik. Ich möchte, dass unsere Klimaschutzziele- und Maßnahmen etwas bewirken. Das geht nur mit Augenmaß und Sachverstand, der Menschen und Finanzen im Blick behält.“