Gabriele Zimmer

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Thüringen

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Grundlage sind die Abstimmungsaufzeichnungen der Jahre 2009-2014 im Europäischen Parlament.

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Umweltcheck in drei Fragen

1. Welches sind in Ihren Augen die größten umweltpolitischen Herausforderungen der Europäischen Union in den nächsten fünf Jahren?

  • politische Initiativen und Maßnahmen zur Verhinderung des Kollabierens der Ökosysteme  – der gleichzeitige Kampf gegen globale Erwärmung, schwindende Biodiversität und globale Armut;
  • eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Reform der Agrarpolitik, die ebenfalls den Interessen der armen Länder Rechnung trägt;
  • die Förderung einer drastischen Reduzierung des Energieverbrauchs, der Steigerung von Energieeffektivität, die Beendigung von EURATOM und der schnellstmögliche Ausstieg aus der Atomenergie, die Förderung des Übergangs zur vorrangig dezentralen Erschließung und Nutzung erneuerbarer Energien;
  • eine EU-Haushaltspolitik, die sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklungen begünstigt;
  • Direktiven zur Reduzierung von Verschmutzung der Atmosphäre und der Naturressourcen, zur Eindämmung von Flächenversiegelung, zur Senkung des Abfall- und Lärmaufkommens;
  • die Mobilisierung von Ressourcen zur solidarischen Hilfe für die global Armen, um sich dem Klimawandel anpassen und Naturzerstörung effektiv bekämpfen zu können;
  • Drängen auf eine wirklich effektive Vorreiterrolle der EU beim Vorgehen gegen soziale und ökologische Zerstörung – für sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung; das betrifft auch Verbote, Auflagen und klare Regelungen zu Patenten und zur Nutzung von Biotechnologien;
  • Reduzierung des Verkehrsaufkommens, Auflagen zur drastischen Reduzierung von Umweltbelastung durch den Straßenverkehr, Förderung schadstoffarmer Verkehrssysteme und vor allem dezentralisierter Wirtschaftsentwicklung;
  • Druck zur Internalisierung des Umweltschutzes und der ökologischen Kosten in alle Bereiche der Wirtschafts-, Sozial- und Gesellschaftspolitik; Verbesserung der Umweltgesetzgebung;

2. Wo sehen Sie Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit den Natur- und Umweltschutzverbänden?

Jedes relevante gesellschaftliche Problem hat eine soziale, eine ökologische und eine machtpolitische Dimension. Mir geht es um jegliche Kooperation mit Natur- und Umweltverbänden, die darauf gerichtet ist, die o. g. Inhalte zu realisieren und zugleich die  Lebensbedingungen der Menschen, vor allem der sozial Schwächsten, zu verbessern. Daher sehe ich meine wichtigste Herausforderung darin, Kooperationen zwischen umwelt-, sozial-, friedens- und demokratiepolitisch Engagierten zu befördern.

3. Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen im Natur- und Umweltschutz?

Natur- und Umweltschutz haben immer dann Erfolg und Chancen, wenn es gelingt, sie zugleich als Erfordernis und Gewinn an menschlicher Lebensqualität, vor allem für die am meisten sozial Benachteiligten zu gestalten. Dabei kommt dem Erhalt, der Demokratisierung und dem Ausbau des Öffentlichen ein vorrangiger Stellenwert zu. Die Privatisierung öffentlicher Leistungen war bzw. ist zumeist auch antiökologisch.
Vernunft im Umgang mit der Natur muss und kann im Alltag gefordert und gefördert werden. Hierbei kommt es wirklich auf die Vernunft jeder Bürgerin und jeden Bürgers an. Sie sollten sich ermutigt sehen, zu protestieren, wo sie daran gehindert werden, sich ökologisch verantwortungsvoll zu verhalten. Das betrifft nicht zuletzt den Verbraucherschutz., aber auch konkrete Initiativen gegen gigantische Energieprojekte wie zum Beispiel den Bau der 380kV-Trasse durch Regionen Südthüringens und Bayerns.

Zur Person

Abstimmungsverhalten von Gabi Zimmer auf VoteWatch

Fraktion:

Konföderale Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke (GUE/NGL), Vorsitzende

Ausschüsse:

Stellvertreterin im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten

Lebenslauf:

  • geboren am 7.Mai 1955 in Berlin
  • Abitur
  • Studium an der Sektion Theoretische und Angewandte Sprachwissenschaften der Karl-Marx-Universität in Leipzig
  • 1977 Abschluss als Diplom-Sprachmittler
  • Sachbearbeiterin, später Redakteurin im Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Suhl
  • 1986 – 1989 Mitarbeiterin in der Betriebsparteiorganisation der SED
  • Oktober 1990 bis Juli 2004 Mitglied des Thüringer Landtag
  • Inhaltliche Schwerpunkte in der bisherigen parlamentarischen Arbeit: Geschlechterdemokratie, Sozial- und Beschäftigungspolitik
  • 1990 – 1998 Vorsitzende der PDS Thüringen
  • 1996 – 2000 stellvertretende Parteivorsitzende der PDS
  • 1999 – 2000 Fraktionsvorsitzende der PDS im Thüringer Landtag des Landkreises Hildburghausen
  • 2000 – 2003 Parteivorsitzende der PDS seit Juli 2004 Mitglied des Kreistages
  • 2004 bis 2009 Mitglied des Kreistages des Landkreises Hildburghausen
  • Seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Seit 2012 Vorsitzende der Linksfraktion GUE/NGL
  • Arbeitsschwerpunkte im Europäischen Parlament: Beschäftigungspolitik, Gleichstellungspolitik, Entwicklungspolitik

Weitere Aktivitäten:

  • Mitglied der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
  • Mitglied der  Arbeitsloseninitiative e.V.(ALI)
  • Mitglied bei mehr Demokratie e.V.
  • Mitglied bei Pro Asyl e.V.
  • Mitglied der Konferenz der Präsidenten